Die Entscheidung über die Auftragsannahme in der by Rafael J. Weber

By Rafael J. Weber

Nationale und internationale Unternehmenskrisen haben das Vertrauen in die externe Rechnungslegung erschüttert. Im Zentrum der Kritik standen auch die Abschlussprüfer. Rafael J. Weber untersucht, inwieweit sich die Entscheidung über die Auftragsannahme auf die recognition eines Wirtschaftsprüfers und die Publikationsqualität auswirkt. Er zeigt, dass große Prüfer aufgrund des erwarteten Reputationsverlustes risikoreichen Mandanten kein Angebot unterbreiten und trotz der Gefahr höherer Reputationsverluste, im Vergleich zu kleinen Abschlussprüfern, nicht immer einen höheren Arbeitseinsatz leisten.

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ROEMER, W. H. P. : DIE KLAGE UEBER DIE ZERSTOERUNG VON UR. MUENSTER, 2004, ix 191 p. Encuadernacion unique. Nuevo.

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1 S. 3 HGB. Vgl. 12 und Schindler/Gärtner (2004), S. 1238. Vgl. 25ff. Vgl. 4 und IDW 210 Rz. 8. Vgl. Engelhardt/Kleinaltenkamp/Reckenfelderbäumer (1993), S. 401-402. 28 3 Die Qualität der Wirtschaftsprüferleistung lich. Um also Aussagen über die Güte der Prüfung (separat) treffen zu können, muss auf Hilfsgrößen zurückgegriffen werden, die zwangsläufig mit einer gewissen Ungenauigkeit behaftet sind. Aufgrund der Qualitätsunsicherheit der eigentlichen Prüfungsleistung und des Zusammenhangs von Rechnungslegungs- und Prüfungsqualität ist die Methode der Qualitätsmessung und die darauf aufbauende Qualitätseinschätzung sowohl für die Jahresabschlussadressaten bei der Einschätzung des vorliegenden Jahresabschlusses ex post, als auch für das Management bei der Auswahl des Prüfers als Signal für die Adressaten ex ante relevant.

Ruhnke (2000), S. 377. 2 Subjektive Qualität und Qualitätswahrnehmung Davon abzugrenzen ist die wahrgenommene Qualität, die Gegebenheiten mit einbezieht, die nicht unmittelbar durch die Rechnungslegung bzw. Prüfung berücksichtigt werden (können). So können öffentliche Erwartungen an die Prüfung bzw. 68 Des Weiteren muss beachtet werden, dass die gesetzlich formulierten Erwartungen an den publizierten Jahresabschluss, die sich in den gesetzten Normen widerspiegeln, nicht unbedingt mit denen der Adressaten übereinstimmen.

Unterschieden werden die Prüfertypen kleine Prüfer und große (Big-6)44 Prüfer. Als Ergebnis stellen die Autoren fest, dass die Wahrscheinlichkeit einer Folgeprüfung durch einen großen Prüfer geringer ist, wenn die Auftragsbeziehung durch den Vorjahresprüfer beendet wurde und es sich um ein risikoreiches (hier im Sinne von „in finanziellen Schwierigkeiten befindliches“) Mandat handelt. Fraglich bleibt, warum kleine Wirtschaftsprüfungsgesellschaften solche Mandanten annehmen, wohingegen große Prüfungsgesellschaften diese ablehnen.

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